GLÜCKSPELZ DES MONATS:

Die Geschichte von Mausi  >>

Die doppelte Suzie aus Istanbul

Dagmar suchte eigentlich für ihre Katze Hindi eine Katzen-freundin, die ihr Gesellschaft leistet, weil ihr Freund, der kleine Kater Toni "in die Jahre" gekommen war: So kam Suzie 1, der ein halbes Jahr später Suzie 2 aus Istanbul folgte. Hier erzählt Dagmar ihre Geschichte: 

Suzie 1 hatte mit Hindi "nicht viel am Hut", dafür wurden Suzie 1 und ich ganz eng vom ersten Tag, so eng, dass wenn ich z.B. den Lungenmeridianpunkt bei ihr berühre (ich mache Shiatsu) sich auch die Lungenenergie bei mir öffnet. Das liess mich etwas wundern und danach sehr vorsichtig im Umgang mit ihr und auch mit mir selbst werden. Da Suzie 1 aufgrund ihrer Unkenntnis von Autos und Strassenverkehr in Haus und Auslauf  bleiben muss, war ich sehr froh über Suzie 2, die ihre erste Zeit in Deutschland auf einer Pflegestelle verbracht hatte. So kamen beide Suzies wieder zusammen, ergänzen sich hier prima und keine muss mehr alleine sein, während ich arbeiten bin. Hindi meine Freigängerin kann weiterhin draussen ihre Runden drehen und kommt gut mit den beiden aus. Es gibt Zeiten, da sind alle zusammen und Zeiten, wo ich sie räumlich trennen muss, damit Hindi Freigang haben kann, während ich weg bin. Das klappt wunderbar, alle haben sich prima arrangiert.

Die Katzen sind für mich eine grosse Bereicherung, jede ist anders: Suzie 1 braucht Abwechslung, sie ist immer was am Erledigen und Suchen, tobt und spielt gerne. Dabei ist sie sehr sensibel, kommuniziert viel, ist nicht schreckhaft und schmust für ihr Leben gern. Sie liebt die Menschen und liegt jeden Abend auf meinem Schoss und in meinem Bett. Suzie 2 hingegen wirkt viel stabiler, ist die Ruhe selbst. Wenn sie tobt, dann mit viel Energie. Sie ist scheuer, zurückhaltender schläft aber mittlerweile auch mit im Bett. Hindi ist die Älteste: Sie ist eine Strassenkatze, ist gern draussen und möchte drinnen meist ihre Ruhe, aber nicht alleine sein. Auch sie braucht ihre tägliche Zuwendung, aber nur kurz und nicht so wie die beiden anderen. Ich liebe sie alle drei, jede auf ihre Art ... sie sind meine Sonnenscheine, meine kleine Familie und ich möchte sie nicht missen. Wenn ich von der Arbeit komme werde ich lautstark begrüsst, fast so als wäre ich Tage weg geblieben. Wir haben unsere fest installierten Rituale und wehe sie werden mal von mir ignoriert :-) Jede hat ihre Eigenart, die liebevoll integriert wird, so dass unser Vier-Mädels-Haushalt sehr abwechslungsreich ist. Vielleicht finden wir für Hindi noch eine/n Freund/in, die mit ihr die Gegend unsicher macht, denn ihr geliebter Toni ist kürzlich von uns gegangen. Wer weiss ...

 

In Liebe zu den Tieren, zu allen Lebewesen in ihrem und unser aller Sinn,

Dagmar Buchner mit Anhang  :-)