GLÜCKSPELZ DES MONATS:

Die Geschichte von Mausi  >>

Ein Leben ohne Bruno?

Ein Leben ohne Bruno ist für Monika und ihre Familie nicht mehr vorstellbar. Bruno hat die Herzen der Kellners im Sturm erobert, sodass man für Bruno auch gerne mal auf die eine oder andere spontane Aktion verzichtet, wie Monika uns unter anderem berichtet:

Fast zwei Jahre sind nun vergangen, und wir könnten uns ein Leben ohne Bruno nicht mehr vorstellen, selbst wenn wir dabei auf so manchen spontanen Reisetrip, etc. verzichten müssen. Obwohl ihn immer noch so manche Ängste plagen, und er im Schlaf hin und wieder ganz wehmütig wimmert, beginnt er immer wieder einmal seinen Mut zu zeigen. Neulich hat er uns aus der Vorratskammer ein altes Brötchen aus einer Tüte geklaut und es klammheimlich in sein Bettchen gelegt. Geschmeckt hat es ihm nicht. Ich denke, er wollte es einfach mal ausprobieren.

Und schnarchen kann er auch recht gut.

Mittlerweile kennen ihn schon alle Nachbarn und viele sind unheimlich beeindruckt, wie schön und ruhig er an der Leine und auch ohne Leine mitläuft. Ebenso können wir ihn überall mit hinnehmen, ob Restaurant oder privat. Er legt sich dort auf einen ihm zugewiesenen Platz und bleibt liegen, bis wir wieder gehen. Wüssten wir nicht, dass er im Tierheim lebte, könnte man annehmen, dass Bruno eine ausgezeichnete Erziehung genossen hat. So klug wie er ist.

Neulich haben wir einen Bekannten mit seiner Bernersennen-hündin getroffen, und die beiden sind herum getollt wie wild. Das hättet ihr sehen müssen. Ich hätte losheulen können als ich das sah. So glücklich sah Bruno aus. Ich glaube, die Dame hat Bruno gut gefallen. Zumal sie auch sehr einfühlsam auf ihn zuging. Auch anderen Hunden gegenüber ist er schon mutiger geworden. Wenn ihm einer zu wild kommt, dann knurrt er jetzt schon mal und signalisiert seine Grenze. Und Eifersucht zeigt er auch, wenn ich z.B. zu lange Nachbar’s Hund streichle. Seine Angst gegenüber Männer ist noch gegenwärtig, aber das wird schon noch werden. Alles braucht seine Zeit, und die geben wir ihm. Wir brauchen ja oft auch sehr lange um gewisse Ängste abzulegen. 

 

Jedenfalls sind wir sehr dankbar und glücklich, dass Bruno bei uns ist und werden weiterhin dafür sorgen, dass es ihm gut geht  und er glücklich sein kann. Das sind wir ihm schuldig.

Ich hoffe sehr, dass alle Tiere, die ein zu Hause suchen auch eines finden werden.Und Svenja, der Spruch, den Du mir damals geschickt hast, ist wirklich Gold wert:

 

„MUT BEDEUTET NICHT, KEINE ANGST ZU HABEN. MUT BEDEUTET, DASS JETZT ETWAS ANDERES WICHTIGER IST ALS DIE ANGST!“

Nochmals herzlichen Dank dafür.

 

Alles Liebe aus dem schneeweissen Bayernlande sendet Euch

Monika